17. Oktober, 2007
Prozessmängel sind die Spitze des Eisbergs von Schwachstellen der Geschäftsprozesse.
- Identifizieren der Mängel
Was läuft schief?
- Qualifizierung der Mängel
Wieviel läuft schief?
- Ursachenforschung
Warum läuft es schief?
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17. Oktober, 2007
Anfallende Geschäftsprozesse werden mit einer Referenz verglichen, meist eine idealisierte Softwarelösung.
Die dafür benötigte Softwarelösung kann z.B. das ARIS-Toolset der IDS Prof. Scheer AG sein.
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17. Oktober, 2007
Darstellen des genauen Prozessablaufs um mögliche Fehlerquellen zu erkennen.
Folgende Kriterien werden dabei besonders bewertet:
- Erfordernis der Aktion
- Folgen der Aktion
- Multiples Durchlaufen von Aktionen
- Stärkegrad der Arbeitsteilung
- Informationsstand zum Bearbeitungspunkt
- Fehlen von bestimmten Ereignissen
und somit eine eher zufällige Erledigung des Prozesses
- Redundanz der Daten
- Auftretende Verarbeitungswechsel
- Haupt- und Nebenvorgänge unterscheiden
- Prozesskosten
Generell stellen sich jedes Mal, bei jedem Prozess, die folgenden Fragen:
Warum machen wir das?
Weshalb machen wir es so und nicht anders?
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17. Oktober, 2007
Geschäftsprozesse des Unternehmens werden mit denen der Konkurrenz verglichen und Verbesserungen aufzuzeigen.
- Festlegen der zu untersuchenden Merkmale aufgegliedert nach:
- Zeitbedarf
- Menge
- Personaleinsatz
- Fehleranfall
- Kostenumfang
- Bildung von relativen Zahlenwerten,
also etwa Mitarbeiter pro Büro
- Vergleichen mit der Konkurrenz
- Interpretation der Werte
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17. Oktober, 2007
- Anforderungsanalyse
- IST-Analyse
- Abstimmen der gewünschten Funktionen und Dienste
- Ableiten einer Zieldefinition
- Konzeption
- Festlegen benötigter Ressourcen im Unternehmen
- Personalplanung
- Sachplanung
- Definieren welche alten Funktionen übernommen werden sollen
- Evaluierung verschiedener Softwarelösungen
- etwaige Testinstallationen durchführen
- KO-Krierien festlegen, Nutzwertanalyse durchführen
- Usability-Test (externe Leistung)
- Kosten-Nutzen-Analyse
- Zeit- und Terminplanung
- Detaillierte Aufgabendefinition und festlegen von Meilensteinen
- Vorbereitungen zur Umsetzung
- Bestellen bzw. downloaden der ausgewählten Software
- Ermitteln der benötigten Hardware
- Erstellen einer Sicherungskopie des Servers
- Umsetzung
- Löschen des Servers
- Rekonfiguration des Servers
- Aufspielen der ausgewählten Software
- Installation der ausgewählten Software und erstellen der Datenbanktabellen
- Konfiguration der ausgewählten Software
- Umsetzung der definierten Berechtigungsmatrix
- Anlegen von Benutzern
- Einspielen der alten Inhalte gemäß Beschluss
- Einspielen neuer Inhalte
- Projektergebnisse
- SOLL-IST-Vergleich
- Dokumentation
- Präsentation vor den Auszubildenden und Ausbildern
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10. September, 2007
Der Softwarelebenszyklus startet neu in der Begründung eines neuen Projekts. Der ÜBergang vom Ende zum Anfang stellt die Wartung und der Support dar. So schließt sich der Kreis.
- Projektbegründung
- Ist-Analyse / Schwachstellenanalyse
Sie ist ergebnisoffen und sollte nicht von Programmierern erstellt werden, da diese voreingenommen sind.
- Erhebungstechniken
Interview-Technik
- hoher Informationsgehalt
- individuelle Anmerkungen möglich
Fragebogen-Technik
- geschlossene Fragen ermöglichen leichte Auswertung
- zeitsparend
- große Beteiligung möglich
Selbstaufschreibung
- Beteiligte schreiben selbst Fragen und Antworten auf
Unterlagenstudium
- Dokumente und Dateien analysieren
Erhebung durch Mitarbeit
- Test-Mitarbeiten im Betrieb
Beobachten
- langfristiges Beobachten oder
- Multimoment-Analyse
- Lastenheft
Beschreibung aus Kunden-/Anwendersicht was das System leisten soll.
Es enthält:
- zeitlichen Ablaufplan
- Verwantwortliche
- Wirtschaftlichkeitsbetrachtung
- Umgebung (Hardware, OS, etc.)
- Pflichtenheft
Beschreibung aus Programmierersicht was das System leisten soll.
- Visualisierung
Verdeutlichung der Projektinhalte durch klare visuelle Darstellungsformen wie Tortendiagramme oder skizzierte Prozessabläufe.
- Programmierung
Gelgentliche Besprechung des status quo durch:
- Prototyping (kleine funktionierende Programmteile)
- rapid Prototyping (bspw. Screenshots)
- Test
Test sind stets destruktiv, reproduzierbar und dokumentiert.
- Blackbox-Test (Prüfen der Funktionslogik aus Anwendersicht)
- Whitebox-Test (Prüfen der Rechenlogik aus Programmierersicht)
- Dokumentation
- Handbücher, Tutorials, Referenzkarten etc.
- Schulung
- Seminare
- Multiplikatoren-Schulung (Schneeballeffekt)
Mitarbeiter werden zum Schulen geschult
- Online-Schulung
- Computer-Based-Training
- Coaching (Training on the job)
- Systemeinführung
- Paralleleinführung
Vorteile: Nachhaltigkeit alter Datenbestände
Nachteile: Inkonsistente Datenbestände, Gewohnheit
- Sofort-Umstellung
Vorteile: Schnell
Nachteile: Probleme bei Umstellung
- Pilot-Umstellung
Vorteile: Zeit zum Testen und Prüfen
Nachteile: Nur machbar wenn Zeit vorhanden
- Wartung/Support
Dieser Bereich benötigt erfahrungsgemäß die meiste Zeit (etwa 2/3)
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