Archiv vom Fach WG
19. November, 2007
Monatsbrutto
+ Vermögenswirksame Leistungen (AG-Anteil)
+ geldwerte Leistungen
sozialversicherungspflichtiges Bruttoentgelt
- Sozialversicherung bestehend aus:
- Krankenversicherung x%/2+0,9
- Pflegeversicherung 1,7%/2+0,25
- Arbeitslosenversicherung 4,2%/2
- Rentenversicherung 19,9%/2
- Lohnsteuer (laut Liste)
- Solidaritätszuschlag 5,5% (von Lohnsteuer)
- Kirchensteuer 9% (von Lohnsteuer)
Nettogehalt
- vermögenswirksame Leistungen
- geldwerte Leistungen
Auszahlungsbetrag |
sozialversicherungspflichtiges Bruttoentgelt
- Lohnsteuerfreibetrag
steuerpflichtiges Bruttogehalt |
↑ Abgelegt unter: WG Kommentare (4) Druckversion
Tags: nicht vergeben
20. Februar, 2007
Zum Januar 2007 sind 67.300 Tarifverträge im Tarifregister eingetragen.
Von diesen sind 448 allgemeinverbindlich.
Allgemeinverbindlich werden Tarifverträge durch Kennzeichnung durch den Bundesarbeitsminister.
Sie stellen einen verbindlichen, nicht zu unterschreitenden Mindestlohn dar und sind besonders in der Baubranche vertreten.
↑ Abgelegt unter: WG Kommentare deaktiviert Druckversion
Tags: nicht vergeben
20. Februar, 2007
- Schutzfunktion
- Verbindliche Preisvorlage für Arbeit
- Verteilungsfunktion
- Arbeitnehmer an der wirtschaftlichen Entwicklung teilhaben lassen
- Gestaltungsfunktion
- Beteiligung der Arbeitnehmer an der (autonomen) Regelung der Arbeitsbedingungen
- (Durch die heutzutage sehr guten Arbeitsbedingungen handelt es sich hier meist nur noch um Lohn und Arbeitszeiten)
- Kartellfunktion
- einheitliche Wettbewerbskosten bei Arbeitskosten für die Arbeitgeber
- Friedensfunktion
- Während der Laufzeit eines Tarifvertrags darf nicht gestreikt werden
- Ordnungsfunktion
- Solide Planungs- und Kalkulationsgrundlage für den Arbeitgeber
- Koordinierungsfunktion
- Bei Verbands-/Flächentarifverträgen keine lokalen Lohnkonflikte, da die Dachverbände die Tarifverhandlungen führen
(Quelle: Hans Böckler Stiftung)
↑ Abgelegt unter: WG Kommentare deaktiviert Druckversion
Tags: nicht vergeben
20. Februar, 2007
Es gibt eine Differenz zwischen den Nominallöhnen und Reallöhnen.
Der Begriff Nominallohn bezeichnet das nominale Arbeitsentgeld.
Der Begriff Reallohn hingegen bezeichnet das Geld, was der Arbeitnehmer tatsächlich im Portemonnaie hat.
Hier spielen Inflation, der Warenkorb und Lohnnebenkosten eine große Rolle.
So müssen nicht auch die Reallöhne steigen, wenn die Nominallöhne steigen (bspw. durch neue Tarifverhandlungen).
↑ Abgelegt unter: WG Kommentare deaktiviert Druckversion
Tags: nicht vergeben
13. Februar, 2007
- Rentabilität
- Rentabilität = Gewinn / Kaptial
- Produktivität
- Produktivität = Arbeitsergebnis / Arbeitnehmerstunden
- Wirtschaftlichkeit
- Wirtschaftlichkeit = Gewinn / Kosten
↑ Abgelegt unter: WG Kommentare deaktiviert Druckversion
Tags: nicht vergeben
6. Februar, 2007
- Mehrwertsteuer
- Sie steigt von 16% auf 19%. Der ermäßigte Umsatzstezersatz von 7% bleibt davon unberührt.
- Pendlerpauschale
- Für Fahrten mit Auto oder ÖPNV können nun erst ab dem 21. Kilometer € 0,30 pro Kilometer abgerechnet werden. Wer ÖPNV nutzt, bekommt eine maximale Entfernungspauschale von € 4.500,–.
- Sparerfreibetrag
- Senkung von € 1.370,– auf € 750,– für Ledige und von € 2.740,– auf € 1.500,– für Verheiratete.
- “Reichensteuer”
- Sie wurde um drei Prozentpunkte auf nun 45% erhöht und grefit ab einem Jahreseinkommen von € 250.000,– bei Ledigen und ab € 500.000,– bei Verheirateten.
- Arbeitszimmer
- Das Arbeitszimmer ist nur noch steuerlich geltend zu machen, wenn es Mittelpunkt der beruflichen Tätigkeit ist (>50%).
- Beitragssätze
- Der Beitrag zur Arbeitslosenversicherung wird um 2,3% auf nun 4,2% gesenkt.
- In der gesetzlichen Rentenversicherung wird der Beitragssatz von 19,5% auf 19,9% erhöht.
- Elterngeld
- Alle ab den 1. Januar 2007 geborenen Kinder erhalten die Eltern 67% des bisherigen Nettoeinkommens des aus dem Job gehenden Partners, jedoch maximal € 1.800,–.
- Mit zwei zusätzlichen Partnermonaten sollen vor allem Väter motiviert werden Elternzeit zu nehmen.
- Alleinerziehende mit vollen Sorgerecht erhalten 14 Monate Elterngeld.
- Voraussetzung für eine Elternzeit ist, dass die Berufstätigkeit für die Kinderbetreuung unterbrochen wird oder auf maximal 30 Stunden/Woche gesenkt wird.
- Für Arbeitslose und Geringverdiener gibt es ein Mindesterleterngeld von € 300,–.
- Kindergeld
- Ab Geburtsjahr 1983 werden Kindergeld sowie Kinderfreibeträge nur noch bis zum 25. Geburtstag gewährt, statt bisher bis zum 27..
- Energiesparen
- Kommunen und gemeinnützige Organisationen können von der Kreditanstalt für Wiederaufbau verbilligte Kredite für die Gebäudesanierung erhalten.
- Biokraftstoff
- Die Mineralölwirtschaft wurde verpflichtet bis 2010 mindestens 6% Biokraftstoff zu vertreiben. DAzu enthalten gewöhnliche KRaftstoffe wie Benzin und Diesel ab dem 1. Januar eine Beimischung von Biokraftstoffen, welche nun auch voll besteuert werden.
- Register
- Die Handels-, Genossenschafts- und Partnerschaftsregister werden auf elektronischen Betrieb umgestellt und akzeptieren Unterlagen nun auch nur noch elektronisch. Es gibt bis 2009 ÜBergangsfristen.
- Arbeitslose
- Regelung für Vermittlungsgutscheine wird verlängert
- So werden vom Arbeitslosen eingeschaltete private Vermittler vergütet, wenn eine sozialversicherungspflichtige Anstellung vermittelt wurde.
- Langzeitarbeitslosen, die eine zumutbare Stelle abweisen, werden erst 30%, dann 60% und schließlich 100% des ALGII gestrichen.
- Ärztliche Versorgung
- Um Versorgungsengpässe in der ambulanten Versorgung zu beheben werden besonders in unterversorgten Regionen die Altersgrenzen für Kassenärzte (bisher 55 Jahre) und das Höchstalter (bisher 65 Jahre) aufgehoben.
- Das Lohnniveau wird in Ostdeutschland an westliche Verhältnisse angeglichen.
- Außerdem können Ärzte nun sowohl im Krankenhaus als auch in eigener Praxis tätig sein.
- Jugendschutz
- Um Zigaretten an öffentlich zugänglichen Automaten zu erhalten muss man sich seit Januar mit einer EC-Karte mit Geldkartenfunktion authentifizieren.
- Man kann weiterhin mit Bargeld bezahlen, es soll lediglich sichergestellt sein, dass der Käufer mind. 16 Jahre alt ist.
- Altfahrzeuge
- Pkw-Hersteller/-importeure müssen Fahrzeuge vom letzten Halter auch kostenlose zurücknehmen, wenn diese vor dem 1. Juli 2002 auf den Markt gekommen sind.
- Maut
- Lkw ab 12t müssen künftig auch auf folgenden Bundesstraßen Maut bezahlen:
- B75
- B4
- B9
- EU-Erweiterung
- Bulgarien und Rumänien sind dabei!
- Das macht 29 Millionen EU-Bürger mehr -> 485 Millionen Menschen.
↑ Abgelegt unter: WG Kommentare deaktiviert Druckversion
Tags: nicht vergeben
28. August, 2006
Wenn der Arbeitnehmer kündigt gilt eine Grundkündigungsfrist von 4 Wochen.
Beschäftigungsende ist der 15 oder das Ende eines Monats.
Wenn der Arbeitgeber kündigt richtet sich die Frist nach der Beschäftigungsdauer des Arbeitnehmers:
- weniger als 2 Jahre: 4 Wochen
- mehr als 2 Jahre: 1 Monat
- mehr als 5 Jahre: 2 Monate
- mehr als 8 Jahre: 3 Monate
- mehr als 10 Jahre: 4 Monate
- mehr als 12 Jahre: 5 Monate
- mehr als 15 Jahre: 6 Monate
- mehr als 20 Jahre: 7 Monate
↑ Abgelegt unter: WG Kommentare deaktiviert Druckversion
Tags: nicht vergeben