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Archiv vom Fach IT

Abgrenzung von Datensicherheit und Datenschutz

31. August, 2007
  • Datensicherheit [Mehr Informationen zum Stichwort] bezeichnet die Sicherung von Daten vor Zerstörung oder Verlust durch bspw. Diebstahl oder Feuer.
  • Datenschutz [Mehr Informationen zum Stichwort] bezeichnet den Schutz personenbezogener Daten vor Missbrauch durch Dritte.

Daten vor Verlust schützen

31. August, 2007

Um Daten vor Schaden zu bewahren empfiehlt sich ein möglichst aktuelles Backup der Daten entfernt von der EDV-Anlage aufzubewahren.

Sicherungskonzepte:

  • Generationsprinzip
    Großvater – Vater – Sohn-Prinzip
  • Vollständige Datensicherung
  • Inkrementelle Datensicherung
    Es werden nur Daten gesichert, die seit dem letzten Backup hinzu gekommen sind oder sich geändert haben.
  • Differentielle Datensicherung
    Es werden Daten gesichert, die seit dem letzten Backup hinzugekommen sind, sich geändert haben sowie das letzte differentielle Backup.

Kurzfristige Sicherheit bieten RAID-Systeme:

  • RAID-0 / Striping
    Reine Beschleunigung ohne Sicherheitsfunktionen
  • RAID-1 / Mirroring
    Spiegelung der Daten einer Festplatte auf einer zweiten.
  • RAID-5
    Es wird verteilt auf alle Festplatten geschrieben.
    Wiederherstellungsinformationen der jeweils nicht gespeicherten Daten werden als PRüfsumme mit abgelegt, sodass max. 1 Festplatte zur Zeit ausgefallen sein darf.

Datenverarbeitung

27. August, 2007
  1. Offlinebetrieb
    Daten werden offline verarbeitet und erst später online erfasst. Ein gute Beispiel für noch heute praktizierten Offlinebetrieb sind externe Callcenter, die lediglich alle paar Tage ihre Daten mit dem Auftraggeber abgleichen und sonst offline arbeiten.
  2. Onlinebetrieb
    Man unterscheidet hier zwischen Dialogbetrieb und Batchverarbeitung.
    Bei der Batchverarbeitung läuft ein vom Benutzer in Auftrag gegebener Prozess ohne Unterbrechung bis zur Vollendung durch (sofern keine Fehler auftreten).
    1. Dialogbetrieb
      Im Gegensatz zur Stapelverarbeitung ist der Anwender bei der Dialogverarbeitung in den Prozess eingebunden und kann bspw. Rückfragen beantworten oder Eingaben vornehmen.
      Hier wird zwischen Einbenutzerbetrieb und Mehrbenutzerbetrieb unterschieden.
      Beim Einbenutzerbetrieb nutzt ein Anwender einen Computer innerhalb einer Zeitspanne.
      1. Mehrbenutzerbetrieb
        Der Mehrbenutzerbetrieb stellt Ressourcen für mehrere Anwender zur Verfügung.

        • Entziehbare Ressourcen können Benutzern beliebig zugeteilt oder entzogen werden während
        • Nicht-Entziehbare Ressourcen fest vergeben werden (bspw. Druckvorgänge)
        • Time-Sharing-Mode, bekannt als Terminal-Server-Lösung.
          Jeder Benutzer bekommt eine feste Zeiteinheit einer Zeitscheibe vom Hauptrechner zugeteilt, die er für seine Vorgänge nutzen kann.
        • Transaktionsbetrieb, bekannt als Teamkonsolidierung.
          Mehrere Benutzer arbeiten am gleichen Datensatz. Zur Sicherung Umsetzung dieses Verfahrens gibt es folgende Möglichkeiten:
          • Sperren
            Der Datensatz ist nur für einen Benutzer zugänglich, alle anderen müssen warten bis dieser wieder frei geworden ist.
            Die birgt die Gefahr des Deadlocks, bei dem sich das gesamte System im Sperrzustand befindet und niemand mehr arbeiten kann.
          • Transaktionsmonitore überwachen und koordinieren Transaktionsprogramme.
          • Zeitliches Zurücksetzen von Transaktionen versetzt diese in den Ursprungszustand; alle Änderungen gehen verloren.

Arten von Daten

24. August, 2007

Stammdaten sind Daten, die sich selten ändern. Wenn Sie sich ändern, werden sie von Änderungsdaten geändert (z.B. Adresse eines Kunden).
Bewegungsdaten sind Daten, die den Bestand ändern. Sie werden von Bestandsdaten geändert (z.B. Kontostand, OP-Liste).

Außerdem findet eine Unterscheidung in formatierte Daten und nicht formatierte Daten statt.
Formatierte Daten haben eine feste Struktur (z.B. Kundenname) während nicht formatierte Daten beliebig strukturiert sind (z.B. Fließtext, Musik, Bilder)

Ethernet

20. März, 2007

Ethernet ist der zurzeit am weitesten verbreitete Standard für LANs und setzt sich zusammen aus einer Sammlung von Kabel- und Protokollspezifikationen.

Die Datenübertragung findet im CSMA/CD-Verfahren statt.
Angeschlossene Computer senden zerteilte Pakete einer größeren “Datenlieferung” als Frames über das Netzwerk.
Da es keine Kontrolle gibt, wann wer sendet kommt es gelegentlich zu Datenkollisionen.

Die Adressierung, wer welchen Frame annimmt wird über die MAC-Adresse der Hardware realisiert.

UDP-Protokoll

20. März, 2007

Die Abkürzung UDP steht für User Datagram Protocol und ist ein minimales, verbindungsloses Netzprotokoll.
Seine Aufgabe ist es dafür zu sorgen, dass die Daten bei der richtigen Anwendung des Empfängers ankommen.
Dazu werden Ports verwendet.

Eine Anweundung ist z.B. das Livestreaming von Musik- oder Videoinhalten.

TCP-Protokoll

20. März, 2007

Die Abkürzung TCP steht für Transmission Control Protocol und ist ein zuverlässiges verbindungsorientiertes Transportprotokoll welches definiert auf welche Art und Weise Daten zwischen Computern ausgetauscht werden sollen.

TCP-Dienste auf denen Anwendungen laufen können:

  • HTTP-Protokoll
  • FTP-Protokoll
  • IMAP-Protokoll