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Archiv vom Fach AE

Viele zu Viele Beziehung

17. September, 2006

Bei einer n:m-Verknüpfung können viele Datensätze der einen Tabelle viele Entsprechungen in der anderen Tabelle haben.
Beispiel: Ein Schauspieler spielt in vielen Filmen mit, ein Film hat viele Schauspieler.

Eine m:n-Verknüpfung wird durch zwei 1:n-Verknüpfungen und einer Zwischentabelle realisiert.

Bestandteile einer kompletten Datenbank

17. September, 2006

Ein Datenbanksystem besteht aus der Datenbank und dem Datenbankverwaltungssystem.
DBS = DB + DBMS

Objektorientierte Datenbankverwaltungssysteme

17. September, 2006

Die OODBMS integrieren Eigenschaften von objektorientierten Programmiersprachen (Vererbung, Objektidentität, Klassenhierarchie) in die Datenbankverwaltung und ermöglichen so die Repräsentation von komplexen Sachverhalten.
Sie sind eine Implementation eines objektorientierten Datenbankmodells.

Es gibt derzeit zwei Entwicklungslinien:

  • Ergänzung von RDBMS um objektorientierte Funktionen
  • Entwicklung aus einer objektorientierten Programmiersprache

Derzeitiger Marktführer bei objektorientierten Datenbankverwaltungssystemen ist die Firma Object Design mit ihrem Produkt ObjectStore.

Datenbankdefinition laut Steiner

17. September, 2006

Eine Datenbank ist eine selbstständige und auf Dauer ausgelegte Datenorganisation, welche einen Datenbestand sicher und flexibel verwalten kann.

Dabei muss der Benutzer nicht wissen, wie die Daten intern organisiert sind. Selbst die Darstellung in Tabellenform ist lediglich eine für den MEnschen optimierte Darstellung und entspricht nicht der Realität.
Durch Zugriffsberechtigungen kann eine Datenbank gegen Fehlbedienung gesichert werden.
Anwendungsprogramme greifen stets auf gleiche Schnittstellen zu, theoretisch ließe sich die Datenbank so komplett austauschen, ohne das Änderungen an Anwendungssoftware nötig wären.

In der Praxis ist dies jedoch oft leider nicht möglich, da die Anwendungsprogramme bei der Entwicklung sehr eng an die Datenbank gebunden wurden.

Aktive Datenbanken

17. September, 2006

Die aktiven Datenbanken reagieren gemäß ECA-Regeln (Event, Condition, Action) automatisch auf bestimmte Situationen.
Das Datenbank-Management-System überwacht die Situation und löst beim Auftreten der definierten Ereignisse die Aktionen so aus, dass die definierten Zeitschranken eingehalten werden können.

Diese Ereignisse können bestimmte Datenbankoperationen (hinzufügen, ändern, löschen von Datensätzen), zeitliche Vorkommnise (verstreichen einer gesetzten Frist) oder auch Signale anderer Prozesse (E-Mail empfangen) sein.

Temporale Datenbanken

17. September, 2006

Temporale Datenbanken speichern die Historie der Objekte und Beziehungen mit ab.

Einmal vorhandene Informationen werden nicht mehr gelöscht, sondern lediglich ergänzt.

Dieses Datenbankmodell ist aufgrund der hohen Kapazitätsanforderungen und des höheren Rechenaufwands bisher kaum umsetzbar.
Lösungsansätze für diese Problematik sind bessere Kompressionsverfahren, bessere Speichertechniken und leistungsfähigere Rechner.

Auch non-temporale Modelle, wie SQL, sollen in Zukunft um temporale Modellierungstechniken erweitert werden.

Verteilte Datenbanksysteme

17. September, 2006

Die logisch zusammengehörenden und gemeinsam verwalteten Daten einer Datenbank sind physisch auf mehrere miteinander verbundenen Rechnern verteilt.

Die Vorteile sind:

  • Zuverlässigkeit
  • Verfügbarkeit
  • Kapazitätsanpassung
  • Effizienzsteigerung