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Archiv des Monats September, 2007

Softwarelebenszyklus

10. September, 2007

Der Softwarelebenszyklus startet neu in der Begründung eines neuen Projekts. Der ÜBergang vom Ende zum Anfang stellt die Wartung und der Support dar. So schließt sich der Kreis.

  1. Projektbegründung
  2. Ist-Analyse / Schwachstellenanalyse
    Sie ist ergebnisoffen und sollte nicht von Programmierern erstellt werden, da diese voreingenommen sind.
    1. Erhebungstechniken
      Interview-Technik
      - hoher Informationsgehalt
      - individuelle Anmerkungen möglich
      Fragebogen-Technik
      - geschlossene Fragen ermöglichen leichte Auswertung
      - zeitsparend
      - große Beteiligung möglich
      Selbstaufschreibung
      - Beteiligte schreiben selbst Fragen und Antworten auf
      Unterlagenstudium
      - Dokumente und Dateien analysieren
      Erhebung durch Mitarbeit
      - Test-Mitarbeiten im Betrieb
      Beobachten
      - langfristiges Beobachten oder
      - Multimoment-Analyse
  3. Lastenheft
    Beschreibung aus Kunden-/Anwendersicht was das System leisten soll.
    Es enthält:
    - zeitlichen Ablaufplan
    - Verwantwortliche
    - Wirtschaftlichkeitsbetrachtung
    - Umgebung (Hardware, OS, etc.)
  4. Pflichtenheft
    Beschreibung aus Programmierersicht was das System leisten soll.
  5. Visualisierung
    Verdeutlichung der Projektinhalte durch klare visuelle Darstellungsformen wie Tortendiagramme oder skizzierte Prozessabläufe.
  6. Programmierung
    Gelgentliche Besprechung des status quo durch:
    - Prototyping (kleine funktionierende Programmteile)
    - rapid Prototyping (bspw. Screenshots)
  7. Test
    Test sind stets destruktiv, reproduzierbar und dokumentiert.
    - Blackbox-Test (Prüfen der Funktionslogik aus Anwendersicht)
    - Whitebox-Test (Prüfen der Rechenlogik aus Programmierersicht)
  8. Dokumentation
    - Handbücher, Tutorials, Referenzkarten etc.
  9. Schulung
    - Seminare
    - Multiplikatoren-Schulung (Schneeballeffekt)
    Mitarbeiter werden zum Schulen geschult
    - Online-Schulung
    - Computer-Based-Training
    - Coaching (Training on the job)
  10. Systemeinführung
    - Paralleleinführung
    Vorteile: Nachhaltigkeit alter Datenbestände
    Nachteile: Inkonsistente Datenbestände, Gewohnheit
    - Sofort-Umstellung
    Vorteile: Schnell
    Nachteile: Probleme bei Umstellung
    - Pilot-Umstellung
    Vorteile: Zeit zum Testen und Prüfen
    Nachteile: Nur machbar wenn Zeit vorhanden
  11. Wartung/Support
    Dieser Bereich benötigt erfahrungsgemäß die meiste Zeit (etwa 2/3)

Definition: Projekt

10. September, 2007

Projekte sind

  • einmalig
  • zeitlich befristet
  • betitelt
  • haben ein klares Ziel
  • weichen vom Alltagsgeschäft ab
  • stehen in Konkurrenz
  • und werden von einem Projektteam mit festen Zuständigkeiten durchgeführt.

Die Systementwicklung

10. September, 2007

Definition

Das Thema der Systementwicklung beinhaltet die Gesamtheit der planenden, analysierenden, entwerfenden, ausführenden und prüfenden Tätigkeiten zur Schaffung eines neuen oder zur Änderung eines bestehenden Anwendungssystems.

Ziele

Ziel der Systementwicklung ist die Planung und Realisierung von Anwendungen unter Abwägung von Nutzen und Kosten einer Lösung.
Es wird festegelegt, was das System leisten soll und wie dies erreicht werden soll.

Verschlüsselung

3. September, 2007
  • Identifizierender Schlüssel
    Bspw. durchlaufende Nummern
    Eine Suche liefert nur ein genaues Ergebnis
  • Klassifizierender Schlüssel
    Bspw: Postleitzahlen
    Eine Suche liefert zwischen 0 und vielen Ergebnissen aus denen ausgewählt werden muss.
  • Matchcodes
    Bspw. eine Kombination der ersten beiden Buchstaben von Vor- und Nachname
    Sie erleichtern das grobe Ausfiltern.
  • Hierarchischer Verbundschlüssel
    Bspw. HH-FN 123
    Bestehen aus einem klassifizierenden und identifizierenden Teil.
    Es werden zwingend beide Teile zur eindeutigen Bestimmung benötigt.
  • Parallelschlüssel
    Bspw. Flugnummer
    Bestehen aus einem klassifizierenden und identifizierenden Teil jedoch wird nur der idenzifizierende Teil zur eindeutigen Bestimmung benötigt. Der klassifizierende ist lediglich als nette Zugabe zu betrachten.

Definition Datensicherheit

2. September, 2007

Datensicherheit [Mehr Informationen zum Stichwort] bedeutet, dass Daten nicht verloren gehen.

Daten gehen zum Beispiel durch Diebstahl oder defekte Hardware verloren.

Der Begriff Datensicherheit [Mehr Informationen zum Stichwort] grenzt sich vom Begriff Datenschutz [Mehr Informationen zum Stichwort] ab.

Notwendigkeit eines Datenschutzbeauftragten

2. September, 2007

Sofern personenbezogene Daten automatisiert verarbeitet werden ist ein Datenschutzbeauftragter zu bestellen.

Bei nicht-automatisierter Verarbeitung ist dies erst ab 20 Personen notwendig.

Quelle: §4f BDSG [Mehr Informationen zum Stichwort]

Anwendungsbereich des Bundesdatenschutzgesetzes

2. September, 2007

Das Bundesdatenschutzgesetz, kurz BDSG [Mehr Informationen zum Stichwort], gilt für alle öffentlichen Stellen des Bundes und der Länder sowie für nicht-öffentliche Stellen.