Archiv des Monats August, 2007
31. August, 2007
Handelsvertreter sind selbstständige Gewerbetreibende, die ständig damit beauftragt sind, für einen einen anderen Unternehmer Geschäfte zu vermitteln bzw. abzuschließen (§84 HGB).
Pflichten
- Bemühungspflicht
Der Handelsvertreter muss im Interesse des Unternehmens Geschäfte vermitteln/abschliessen
- Benachrichtigungspflicht
Jede Geschäftsvermittlung muss umgehend mitgeteilt werden (Reiseberichte).
- Wettbewerbseinhaltung
Das Unternehmen für welches der Handelsvertreter tätig ist, darf durch die Vertretung der Konkurrenz nicht geschädigt werden. Wettbewerbsverbote können vereinbart werden.
Rechte
- Recht auf Unterlagen
Der Handelsvertreter erhält vom Unternehmen benötigte Unterlagen, wie zum Beispiel Preislisten, Broschüren oder AGB.
- Recht auf Benachrichtigung
Der Handelsvertreter wird vom Unternehmen über die Annahme oder Ablehnung der von ihm vermittelten Geschäfte unterrichtet.
- Recht auf Provision
- Verkaufsprovision für die getätigten Umsätze
- Delkredereprovision falls der Handelsvertreter Haftung für den Zahlungseingang übernommen hat
- Ausgleichsanspruch
Nach Beenden seiner Tätigkeit kann der Handelsvertreter einen angemessenen Ausgleich erhalten, wenn das Unternehmen durch seine frühere Tätigkeit erheblich profitiert.
Kündigung
Der Vertrag kann im 1. Jahr mit einer Frist von einem Monat, im 2. Jahr von zwei Monaten und im 3. bis 5. Jahr mit einer Frist von drei Monaten gekündigt werden. Darüber beträgt die Kündigungsfrist sechs Monate.
↑ Abgelegt unter: OG Kommentare deaktiviert Druckversion
Tags: nicht vergeben
31. August, 2007
Handlungsreisende sind Angestellte mit Artvollmacht.
Pflichten
- persönliche Leistungspflicht
Handlungsreisende müssen ihre Arbeitsleistung selbst erbringen
- Treuepflicht
Der Handlungsreisende unterliegt der Schweigepflicht und muss stets im Sinne des Unternehmens handeln. Bei Pflichtverletzungen ist er schadenersatzpflichtig
- Vergütungspflicht des Unternehmens
Der Handlungsreisende erhält ein festes Gehalt (Fixum) sowie Umsatzprovision und Spesenersatz
- Fürsorgepflicht des Unternehmens
Da der Handlungsreisende ein angestellter ist, muss das Unternehmen die üblichen Pflichten wie Sozialversicherung und Krankenkasse berücksichtigen
- Zeugnispflicht
Der Handlungsreisende erhält ein Zeugnis über die Art und Dauer des Beschäftigungsverhältnisses
- Gehorsamspflicht
Anweisungen des Unternehmens ist folge zu leisten
HGB-Regelungen
- Artvollmacht
Sie ermächtigt den Handlungsreisenden außerhalb der Betriebsstätte für den Unternehmer auf dessen Rechnung Geschäfte abzuschließen und Mängelrügen entgegen zu nehmen
- Berichtspflicht
Regelmäßige Reiseberichte müssen erstellt werden
- Meldepflicht
Geschäftsabschlüsse sind umgehend dem Unternehmen mitzuteilen
Kündigung
- Die Kündigungsfrist beträgt mindestens einen Monat, höchsten jedoch sieben Monate (§622 BGB [
])
↑ Abgelegt unter: OG Kommentare deaktiviert Druckversion
Tags: nicht vergeben
31. August, 2007
Der Spiegelbetrieb stellt Daten doppelt zur Verfügung.
Der Duplexbetrieb erweitert dies um die Hardware.
So steht beispielsweise bei einem Controllerausfall noch ein zweiter Controller zur Verfügung.
↑ Abgelegt unter: IT Kommentare deaktiviert Druckversion
Tags: nicht vergeben
31. August, 2007
Datenschutz [
] bedeutet, dass personenbezogene Daten vor Missbrauch geschützt werden.
Dies kann zum Beispiel durch Zugriffskontrollen geschehen.
Der Begriff Datenschutz [
] grenzt sich vom Begriff Datensicherheit [
] ab.
↑ Abgelegt unter: IT Kommentare deaktiviert Druckversion
Tags: nicht vergeben
31. August, 2007
- Datensicherheit [
] bezeichnet die Sicherung von Daten vor Zerstörung oder Verlust durch bspw. Diebstahl oder Feuer.
- Datenschutz [
] bezeichnet den Schutz personenbezogener Daten vor Missbrauch durch Dritte.
↑ Abgelegt unter: IT Kommentare deaktiviert Druckversion
Tags: nicht vergeben
31. August, 2007
Um Daten vor Schaden zu bewahren empfiehlt sich ein möglichst aktuelles Backup der Daten entfernt von der EDV-Anlage aufzubewahren.
Sicherungskonzepte:
- Generationsprinzip
Großvater – Vater – Sohn-Prinzip
- Vollständige Datensicherung
- Inkrementelle Datensicherung
Es werden nur Daten gesichert, die seit dem letzten Backup hinzu gekommen sind oder sich geändert haben.
- Differentielle Datensicherung
Es werden Daten gesichert, die seit dem letzten Backup hinzugekommen sind, sich geändert haben sowie das letzte differentielle Backup.
Kurzfristige Sicherheit bieten RAID-Systeme:
- RAID-0 / Striping
Reine Beschleunigung ohne Sicherheitsfunktionen
- RAID-1 / Mirroring
Spiegelung der Daten einer Festplatte auf einer zweiten.
- RAID-5
Es wird verteilt auf alle Festplatten geschrieben.
Wiederherstellungsinformationen der jeweils nicht gespeicherten Daten werden als PRüfsumme mit abgelegt, sodass max. 1 Festplatte zur Zeit ausgefallen sein darf.
↑ Abgelegt unter: IT Kommentare deaktiviert Druckversion
Tags: nicht vergeben
29. August, 2007
DB = VKPreis – var. Kosten
Der Deckungsbeitrag sollte unbedingt positiv sein, da sonst die Produktionskosten nicht gedeckt werden.
Der positive Deckungsbeitrag trägt zum decken der Fixkosten bei.
↑ Abgelegt unter: RC Kommentare deaktiviert Druckversion
Tags: nicht vergeben