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Archiv des Monats September, 2006

Stabliniensystem

21. September, 2006

Das Stabliniensystem fügt Stabsstellen zum Einlinien- und Mehrliniensystem hinzu.

Dadurch wird die Geschäftsleitung entlastet,
es gibt weniger Fehlentscheidungen und
die bisher übersichtliche Struktur wird kaum beeinträchtigt.

Nachteilig wirken sich dabei die höheren Personalkosten und die Tendenz zu zu fachspezifischen Entscheidungen aus.
Außerdem könnte die Geschäftsführung an Kompetenz und Einfluss verlieren.

Wichtig bei der Arbeit mit Stabsstellen ist, das sie selbt keine Entscheidungsbefugnisse haben, sondern lediglich eine Beraterfunktion erfüllen und Entscheidungen vorbereiten bzw. erleichtern.

Ein gutes Beispiel für eine Stabsstelle stellt die unternehmensinterne EDV-Abteilung dar.
Wenn ein Außendienstmitarbeiter ein neues Laptop benötigt, so berät ihn die EDV-Abteilung bei der Einschätzung seiner Bedürfnisse und sucht ihm ein passendes System heraus.
Dann wird der Vorgesetzte des Außendienstlers konsultiert welcher den Einkauf freigibt.

Mehrliniensysten

21. September, 2006

Das Mehrliniensystem basiert auf dem Einliniensystem und führt Fachleute als Kompetenzträger ein, die nach wie vor einer zentralen Stelle unterstellt sind.
Somit werden die Wege zu Fachleuten kürzer als auch der Dienstweg wird so verkürzt.

Einliniensystem

21. September, 2006

Die Linienorganisation ist eine lineare Hierarchie im Unternehmen.
Hier gibt es hauptsächlich Stellen die Weisungen geben, und welche die Weisungen erhalten.

Diese Art der Strukturierung sorgt für eine klare Aufgabenverteilung und Absteckung der Verantwortungsbereiche birgt allerdings lange Wege für Aufgaben in sich, da stets die übergeordneten Stellen mit einbezogen sind.

Organigramm

21. September, 2006

Die Organisationsstruktur eines Unternehmens lässt sich in einem Organigramm [Mehr Informationen zum Stichwort] erfassen und darstellen.
Die meisten größeren Unternehmen verfügen über sehr detaillierte Organigramme, in denen meist folgende Dinge dargestellt werden:

  • die Verteilung von Aufgaben auf Stellen und Abteilungen
  • aufzeigen der hierarchischen Struktur der Aufbau- bzw. Leitungsorganisation und der Weisungsbeziehungen (Kompetenzen)
  • Einordnung von Leitungshilfsstellen
  • personelle Besetzung

Anführende Stellen werden durch ein Rechteck gekennzeichnet, Stabsstellen als Kreis.
Die einfache Verbindung zwischen den Stellen stellt eine Linie dar.
Weisungsbeziehungen werden per Pfeil verdeutlicht.

Zur Darstellung des Organigramms kann man auf verschiedene Grundformen zurückgreifen, welche in Teilne auch kombiniert werden können:

Ablauforganisation

21. September, 2006

Die Ablauforganisation zerlegt die im Rahmen der Aufbauorganisation gebildeten Teilaufgaben weiter in Vorgänge und Teilvorgänge.
Diese werden anschließend den Bearbeitungsprojekten zugeordnet.

Klassische Fragen der Ablauforganisation

  • Wo wird die Arbeit durchgeführt?
  • Welche Stelle führt die Arbeit aus?
  • Welche Stelle liefert Informationen oder Material?
  • Wer ist der Kunde?
  • Wann muss die Arbeit erledigt sein?
  • Wie tauschen die beteiligten Stellen Informationen und Material aus?
  • Wie wird die zeitliche Arbeitsabfolge organisiert?
  • Womit wird die Arbeit ausgeführt?
  • Welche Informationen, Betriebsmittel und Materialien sind einzusetzen?
  • Welche Mitarbeiter eignen sich zur Arbeitsausführung?

Die Gliederung der in der Arbeitsanalyse festgestellten Arbeitsabläufe richtet sich nach zwei Kriterien:

  • Verrichtungsprinzip (Was ist zu tun?)
  • Objektprinzip (Woran ist etwas zu tun?)

Managementtechniken

21. September, 2006

Es gibt eine Vielzahl verschiedener Führungs- bzw. Managementtechniken, jeweils aufbauend auf dem kooperativen Führungsstil.

Man unterscheidet im Allgemeinen zwischen diesen drei Techniken:

Management by exception

21. September, 2006

Merkmale

  • Delegation von Aufgaben
  • Eingreifen nur in Ausnahmefällen, Störungen oder fehlender Zielerreichung

Wichtig

  • Abgrenzung von Normal- und Ausnahmefall

Vorteile

  • höhere Sicherheit, da Konzentration der Vorgesetzten auf Ausnahmen

Beispiel

  • Gewährung von bis zu 20% Rabatt