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Archiv des Monats Februar, 2006

Gesetzliche Vorschriften bei Kaufverträgen

20. Februar, 2006

Ist bei Kaufverträgen lediglich die Art, die Menge und der Preis der Ware verhandelt worden, so gelten automatisch folgende gesetzliche Bestimmungen:

  • Beschaffenheit und Güte der Ware: §243 BGB: Mittlere Qualität
  • Erfüllungsort: §§269, 270 BGB: Abholung am Gewerbesitz, Zahlung an Händler auf eigene Kosten.
    Warenschulden sind Holschulden.
    Geldschulden sind Schickschulden.
  • Kosten der Übergabe: $448 BGB: Der Verkäufer trägt die Kosten der Übergabe (Bereitstellung), der Käufer die der Annahme (Versand)
  • Liefer- und Zahlungszeit: Sofortige Lieferung, sofortige Zahlung (laut Richterrecht)

Bezugskalkulation

20. Februar, 2006

Nach einem Angebotsvergleich und vor einer Nutzwertanalyse erstellt man eine sogenannte Bezugskalkulation.
In dieser wird der real zu zahlende Betrag berechnet.

Zum Beispiel:

Listenpreis € 25.000,–
- Rabatt € 2.500,–
= Zieleinkaufspreis € 22.500,–
- Skonto /
= Bareinkaufspreis € 22.500,–
+ Bezugskosten € 200,–
= Einstandspreis / Bezugspreis € 22.700,–

Angebotsvergleich

20. Februar, 2006

Beim Angebotsvergleich unterscheidet man zwischen dem quantitativen und qualitativen Angebotsvergleich.

Der quantitative Angebotsvergleich ist eine Ermittlung des Bezugspreises,
der qualitative Angebotsvergleich die Durchführung einer Nutzwertanalyse.

  1. IST-Analyse
  2. SOLL-Analyse
    • Anforderungen
      • KO-Kriterien
      • KANN-Kriterien
  3. Markt-Analyse
    • Angebotsanalyse
      • quantitativ
      • qualitativ
  4. Entscheidung
  5. SOLL-IST-Vergleich

Eckdaten zu Soundkarten

20. Februar, 2006

FM-Synthese: Die Frequenzmodulations-Synthese ist ein Verfahren zur möglichst natürlichen Klangerzeugung bei Soundkarten. Das Verfahren stammt von Synthesizern.

Wavetable-Synthese: Dabei handelt es sich um eine Möglichkeit im ROM-Speicher der Soundkarte so genannte Samples, Detaildaten eines Klangs oder Geräusches aus der Realität, zu nutzen um einen besseren und realistischeren Klang zu erzeugen.

AC97 Audiostandard

20. Februar, 2006

AC97 ist die Abkürzung für Intels 1997 auf den Markt gebrachten Audio Code 97.
Er wurde für standardisierte und qualitativ hochwertige Audiowiedergabe entwickelt und man findet die dazugehörenden Chips meist auf günstigeren Soundkarten (< 10 €) oder bereits onboard (auf dem Mainboard).

Seit 2004 wurde der AC97-Standard von Intels High Definition Audio Interface (HD Audio) abgelöst.

Fragen zur Umsatzsteuer

20. Februar, 2006

Wodurch unterscheiden sich die Konten Ust und Vst?

  • Ust ist das Umsatzsteuerkonto. Auf ihm werden Ausgangsrechnungen gebucht und es gibt die Verbindlichkeiten an das Finanzamt an.
  • Vst ist das Vorsteuerkonto. Auf ihm werden Eingangsrechnungen gebucht und es gibt die Forderungen an das Finanzamt an.

Was versteht man unter einer Zahllast?

  • Zahllast ist die Summe, die ein Unternehmen an das Finanzamt abführen muss.
    Sie wird über die Umsatzsteuer-Voranmeldung ermittelt.

Welcher Termin ist im Zusammenhang mit der Zahllast von Bedeutung?

  • Monatsende, hier wird die Zahllast über die Umsatzsteuer-Voranmeldung ermittelt.
  • 10. des Folgemonat, hier muss die Zahllast beim Finanzamt beglichen sein.

Wann spricht man von einem Vorsteuerüberhang?

  • Ein Vorsteuerüberhang tritt auf, wenn beim Erstellen der Umsatzsteuer-Voranmeldung die Vst größer ist als die Ust (Ust

Merksätze zur Umsatzsteuer

20. Februar, 2006
  • Buchung der Ust für bezogene Lieferungen und sonstige Leistungen: Im Soll des Vorsteuerkontos
  • Vorsteuerkonto: Aktives Bestandskonto
  • Aktivierung des Vorsteuerüberhanges: Beim Abschluss wird die Umsatzsteuerforderung in der Bilanz ausgewiesen
  • Buchung der Ust für Verkäufe: Im Haben des Umsatzsteuerkontos
  • Ust-Konto: Passives Bestandskonto
  • Nach der monatlichen Verrechnung von Ust und Vst ergibt sich eine Restverbindlichkeit an das Finanzamt: Zahllast
  • Passivierung der Zahllast: Beim Abschluss wird die Umsatzsteuerschuld in der Bilanz ausgewiesen
  • Träger der Umsatzsteuer: Nicht vorsteuerabzugsberechtigter Endverbraucher
  • Nach der monatlichen Verrechnung von Ust und Vst ergibt sich eine Restforderung an das Finanzamt: Vorsteuerüberhang