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“Wenn Du entdeckst, daß Du ein totes Pferd reitest, steig ab.”
Doch im Berufsleben wird sich oft an anderen Strategien probiert,
nach denen wir in dieser Situation handeln:
Gefunden als E-Mail, Urheber unbekannt, möchte sich bitte melden
Heute besuchte uns mal wieder der Datenvernichtungs-Service-Truck.
Eine Art Müllwagen in dem Papiere und wichtige Dokumente direkt vor Ort vernichtet werden können.
Heute wurden die großen Sicherheitstonnen von einem ebenso großen (also kleinen) Herren zum Lkw bewegt. Dabei fuhr er mich im Flur fast um.
Nur durch einen beherztes Ausweichen in ein anliegenden Büroraum konnte ich einem Dienstunfall knapp entgehen.
Mit zwei Tonnen im Schlepptau konnte er bei seiner Körpergröße leider nicht so recht über den Tonnenrand schauen. :rofl:
Heute war großer Strukturtag.
Es galt ein Photoshop-Layout in HTML umzusetzen.
Arbeitsauftrag: DIV statt Tabellen.
Der Vorgang gestaltete sich nicht weiter schwierig, da ich routiniert mit CSS arbeiten kann und die Macken der verschiedenen Browser- / Betriebssystem-Kombinationen kenne.
Das Layout war fertig, lediglich an einem Abstand, den ich einem meiner DIV-Elemente mit auf den Weg gegeben habe, fand man Anstoß.
Das Problem:
Über CSS-Styles angewiesener Abstand (margin) zwischen einem DIV-Block und einem darunterliegenden GIF hat auf PC-IE keine Auswirkung.
Auf PC-FF sowie MAC-Safari, MAC-FF und MAC-Mozilla gibt es hingegen keine Probleme.
Erster Lösungsansatz:
Ein global definiertes Abstands-DIV anstelle der margin-Definition verwenden.
Prämisse: Das Abstands-DIV ist global definiert und kann nicht geändert werden
Erster Lösungsansatz verfällt,
weil Ursache:
Die DIVs vor dem GIF stehen im float um sie inline auszurichten, sodass sie nicht umbrechen.
Das darauf folgende DIV müsste ein clearing gesetzt haben um das floating zu brechen, sodass das Abstands-DIV wieder als Blockelement dargestellt wird.
Diese Umklassifizierung kann jedoch aufgrund der globalisierung des Abstands-DIVs nicht vorgenommen werden.
Daher verschwindet der Abstand des DIVs inline neben den anderen DIVs.
Die Lösung:
Ein Clearing-DIV zu setzen ist Platzverschwendung, dann könnte man den Abstand ja direkt hart im Code implementieren, wohin der Ansatz dann auch ging.
Jedoch kam dann “von oben” die Entscheidung, doch lieber alles mit Tabellen zu machen.
Schade, denn gerade war das Layout echt plattformunabhängig und dazu noch suchmaschinenfreundlich.
Meine derzeitige Arbeit ist eine reine Fleißarbeit.
Grafiken komplex in HTML vermappen.
Dank übereifriger Software brauche ich nur mit der Maus den Bereich anzugeben und den Link einzutippen. Die Koordinaten werden von der Software erstellt und im Code abgelegt; sehr bequem im Vergleich zu früher.
Doch leider wird die Seite später schwer gescriptet sein, so müssen allerlei OnMouseOver- und OnmouseOut-Effekte mit in die Imagemap rein.
Inklusive der entsprechenden HREF-IDs.
Die IDs müssen an drei Stellen im Code eingefügt werden.
Einmal im HREF direkt, dann ein MouseOver und ein MouseOut.
IM HREF gebe ich Sie beim Anlegen der ImageMap an, die anderen beiden habe ich sonst nachträglich editiert.
Da ich diese Prozedur pro Grafik drei mal mache und es 14 Imagemaps zu erstellen gilt käme ich auf 42 C&P-Vorgänge.
Es gibt insgesamt 441 Links.
42 * 441 = 18.522 C&Ps.
Das ist mir zu viel und als Informatiker weiß man sich da auch gut zu helfen.
Ich gebe die JavaScript-IDs nun lediglich einmal beim Erstellen der Links im HREF an, den Rest erledigt ein regulärer Ausdruck für mich.
Ich suche nach:
javascript\:loadSeite\((.*?)\);"
Und ersetze ihn mit:
javascript:loadSeite($1);" onMouseover="this.P_TITLE=tt_border[$1]; return escape(tt_text[$1]);"
Effektiv sucht die RegExp nach javascript:loadSeite(32);"
In den Klammern steht die ID, hier 32, diese fange ich mit (.*?) ein.
Mit $1 gebe ich die ID an entsprechender Stelle wieder aus.
Den regulären Ausdruck zusammenzustellen hat mich 20 Minuten gekostet, dafür spare ich nun 12 mal zwei C&P-Vorgänge (einer dauert etwa 10 Minuten)
Weitergehende Informationen über Reguläre Ausdrücke finden sich im Wikipedia/Regulärer Ausdruck
Zum gefahrlosen Testen empfiehlt sich der RegExp-Evaluator.
Und wer sich wirklich dafür interessiert, dem kann ich dieses Buch nur ans Herz legen:
